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Untersuchungen - Recherchen - Beratungen - Gutachten

..........oder einfach eine zweite Meinung

 

Gerichtsgutachten:
Der Sachverständige wird von einem Gericht beauftragt, zu einem bestimmten Sachverhalt ein Gutachten zu erstellen. Die Zuziehung eines Sachverständigen
ist dann geboten, wenn dem Gericht die eigene Sachkunde zur Feststellung oder Beurteilung von entscheidungserheblichen Tatsachen fehlt.


Schiedsgutachten:

Diese Art von Gutachten ist für beide Vertragsparteien rechtsverbindlich, nachdem beide Parteien vorher den Gutachter anerkannt haben. Das Ergebnis kann nur bei einem Nachweis von grober Unrichtigkeit vor Gericht angefochten werden.

Privatgutachten:
Bei Privatgutachten wird der Sachverständige von einer Privatperson beauftragt, für Ihn zu einer konkreten Fragestellung ein Gutachten zu erstellen. Das Privatgutachten muss für keine Partei rechtsverbindlich sein. Folgende Punkte sollten in einem Vertrag geregelt sein:
- Aufgabenstellung
- Zweck ( Versicherung, Kauf, Verkauf, Auseinandersetzung etc.)
- Mitwirkungspflicht des Auftraggebers
- Pflichten des Sachverständigen
- Urheberrecht
- Haftung, -beschränkung
- Umfang und Höhe des Honorars

Wertgutachten:
Bei Wertgutachten ermittelt der Sachverständige den Wert eines Objekts zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dabei gibt es verschiedene Grundmethoden zur Wertermittlung z.B. eines Pferdes:
a. Die Sachwertmethode bezieht sich auf die Aufzuchts- , Haltungs- und Trainingskosten
b. Die Ertragswertmethode insbesondere bei Hengsten und Stuten anzuwenden, ebenso bei Rennpferden, von denen Produkte bzw. Rennpreise zu erwarten sind
c. Das Vergleichswertverfahren, am häufigsten bei Turnier- und Freizeitpferden und -ponys anzuwenden


Aufgaben des Sachverständigen:

1. Feststellung von Tatsachen
2. Schlussfolgerungen aus Tatsachen
3. Darstellung von Erfahrungssätzen